Bauphysikalische Untersuchungen

Übersicht

Energietechnische Gebäudeberatung Energieausweise Zeus Datenbank

Planen Sie, ein Haus neu zu erwerben oder gar neu zu bauen? Dann können Sie auf eine energietechnische Gebäudeberatung nicht verzichten. Gerade beim Neubau von Häusern ist seit dem Jahr 2002 der so genannte Energieausweis Pflicht.

Sofern Sie jedoch bereits ein Haus besitzen, kann eine energietechnische Gebäudeberatung ebenfalls sehr vorteilhaft sein wenn Sie zb Planen Heizöl oder Strom zu sparen. Oft ergeben sich gravierende Mängel, die behoben werden sollten, um die Energiekosten so gering wie möglich halten zu können. Mit speziellen Mess- und Berechnungsverfahren ist es bei www.lufthaus.at möglich, den aktuellen Stand zu erfassen und weiterhin zu ermitteln, in welchen Bereichen Verbesserungen durchgeführt werden sollten.

Was ist der Energieausweis? Mit dem Energieausweis, der auch als Energiepass bezeichnet wird, kann auf einen Blick erkannt werden, in welcher Energiesituation sich das Gebäude befindet.

Er gibt Ihnen Auskunft über den zu erwartenden Energiebedarf Ihres Gebäudes in Bezug auf Wärmebedarf und Energiebedarf zur Warmwasseraufbereitung.

Seit dem Jahr 2009 ist dieser Energieausweis bei jeder Immobilie Pflicht! Hierdurch ist es auch möglich, verschiedene Häuser auf einen Blick bezüglich des Energiepotentials zu vergleichen..

Differenzdruckmessverfahren Blower Door Test Luftdichtheit

Das Differenzdruckmessverfahren Blower Door Test ermöglicht es, die Luftdichtigkeit von Gebäuden zu prüfen. Diese ist sehr wichtig, denn je dichter ein Gebäude, desto weniger Belastung entsteht für die Umwelt. Auch die finanzielle Belastung wird hierdurch erheblich verringert, denn Heizkosten etc. können beispielsweise vermindert werden, wenn die Luftdichtigkeit eines Gebäudes besonders gut ist. Die entsprechenden Werte werden im so genannten Energieausweis festgehalten, der für neugebaute Gebäude bereits seit dem Jahr 2002 Vorschrift ist. Mit dem BlowerDoorTest bestimmen wir eine Luftwechselrate.

Die Luftwechselrate in der Einheit [1/h] gibt das Vielfache des Raumvolumens an, das als Zuluft zugeführt wird.

Beispiel: n = 15 /h: Das 15fache Raum-/Gebäudevolumen wird in einer Stunde ausgetauscht. Diese Aussage gilt streng genommen nur für die Verdrängungslüftung. Bei der Verdünnungslüftung liegt die Rate der tatsächlich ausgetauschten Luft wesentlich niedriger.

Luftwechselrate n50 als Dichtemaß

Die Luftwechselrate n50 ist ein Maß für die Luftdichtheit eines Gebäudes. Diese Zahl ergibt sich aus dem Luftvolumenstrom der sich pro Stunde einstellt, wenn eine Druckdifferenz von 50 Pa aufrechterhalten wird, dividiert durch das Gebäudevolumen. Je kleiner die Zahl ist, desto dichter ist das Gebäude. Für normale Gebäude ohne raumlufttechnische Anlagen wird eine Luftwechselrate von n50 ≤ 3, von solchen mit Raumlufttechnik-Anlagen wird n50 ≤ 1 verlangt. [1] Für Passivhäuser gilt n50 ≤ 0,6. Die Messung wird z. B. mit dem Blower-Door-Test (Differenzdruck-Messverfahren) verwirklicht.

Theromografie Wärmebrückenfeststellung

Durch die Thermografie kann Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) sichtbar gemacht werden. Anwendung finden sie immer öfter im Bereich der Energiebewertung von Gebäuden. Durch die Messung mit einem entsprechenden Gerät werden nicht nur Wärmequellen sichtbar, sondern vor allem auch Stellen, an denen die Wärme verloren geht. In Zeiten des Energieausweises und hoher Energiekosten, ist eine solche Messung daher besonders wichtig, um schnell zu erkennen, wo Erneuerungsbedarf an Gebäuden besteht.

www.lufthaus.at führt für Sie als Kunden derartige Messungen an bestehenden Gebäuden durch, um schnell zu erkennen, welche Mängel beseitigt werden sollten, damit die Energiekosten sinken und die Umwelt nicht belastet wird. Durch entsprechende Berechnungen kann zudem ermittelt werden, welcher Aufwand notwendig ist, um eine Verbesserung zu erreichen.

Neben derartigen Messverfahren führt www.lufthaus.at sämtliche Arbeiten aus, die im Zusammenhang mit der Bauplanung und Sanierung dieses Gebäudes stehen natürlich administrativ.

Gebäudehülle: Schimmel und Leckagen

Der rechnerische U-Wert von 0,30 W/m²K wird bestätigt bei einer Untersuchung einer 14-Zentimeter-Dämmung, die in Verbindung mit einer Dampfbremse besteht, die wiederum fugenfrei ist. Danach erfolgte die Messung bei unterschiedlichen Druckdifferenzen an einer Dämmung mit Fugen, die unterschiedliche Breiten aufwiesen. Beträgt die Fugenbreite nur 1mm und liegt die Druckdifferenz bei 20 Pa, ergibt sich bereits eine Reduzierung der Dämmwirkung um das 4,8fache. So liegt der Dämmwert nur noch bei 1,44 W/m²K. Bei einer Fugenbreite von 3mm ergaben sich 11fache Verschlechterungs-Werte. Die Wärmedämmwirkung wird durch die Undichtheit erheblich reduziert. Um ein Mehrfaches erhöht sich der Heizenergiebedarf. Doch auch der CO2 Ausstoß wird erheblich erhöht.

Bestimmen von Schimmelpilzen und Sanieren

Ab einer Schimmelpilzsanierung mit der Gefahrenklasse 3 bleiben wir nach der Beauftragung von Partnern dennoch in das Geschehen involviert, während wir bei einer Sanierung bis zur Gefahrenklasse 2 lediglich an unsere Partner abgeben. Sofern der Verdacht besteht, dass die Sanierung unzureichend ausgeführt wurde, können wir dies sehr gern prüfen.

Im Falle von Holzschäden entnehmen wir fachgerecht Proben und senden diese ein, um die Pilzbestimmung zu ermöglichen. Das Fachlabor wird schnell herausfinden, womit wir es zu tun haben. Zu den Holzschäden gehören beispielsweise die Haus- und Kellerschwämme. Auch den einhergehenden Schädlingsbefall können wir jederzeit prüfen lassen.

Schimmelpilze sollten schnell entfernt werden, denn sie sind allergen und produzieren gleichzeitig Giftstoffe, die für die Gesundheit schnell gefährlich werden können. So können Menschen durch diese Einwirkungen abgeschlagen und chronisch müde sein, Kopfschmerzen haben, die bis hin zur Migräne reichen oder unter Konzentrationsstörungen leiden. Weiterhin können Irritationen der Haut und der Schleimhaut auftreten und es kann zu Reizungen der Augen und Ohren kommen.

Dennoch reizen nur wenige bekannte Schimmelpilze tatsächlich Krankheiten aus. Auftreten können die Erkrankungen vor allem bei Kindern oder älteren Menschen, deren Immunsystem recht schwach ist. Bei diesen betroffenen Gruppen kann schon ein harmloser Pilz beispielsweise zu einer Infektion in der Lunge führen.

Weiterführende Informationen zu Schimmelpilzen im Haus/Wohnbereich